Posts mit dem Label Wanderurlaub Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wanderurlaub Österreich werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 13. Juni 2015

Wanderurlaub im Wanderhotel Osttirol

Eins mit der Natur: Bergsommer im Naturhotel Tandler
Was die sprichwörtliche „heile Welt“ im ursprünglichen Defereggental in Osttirol auszeichnet? Die gesunde, reine Bergluft, die jahrhundertealten Alpendörfer, die mächtigen Berge, imposante Dreitausender und die intakte, unvergleichliche Natur prägen eines der urigsten Täler Tirols, wovon mehr als 140 km² im Nationalpark Hohe Tauern liegen. Mitten in dieser einmaligen Urlaubsregion hat sich die Betreiberfamilie des Naturhotels Tandler mit „Haut und Haar“ dem naturnahen Urlaub verschrieben.

Holz, Wasser und Stein prägen nicht nur das Defereggental, sondern dienen auch als natürliche Baustoffe und Materialien für das Viersternehotel in St. Jakob. Heimische Hölzer wie die Fichte, Lärche und Zirbe sowie Schiefergestein und frisches Quellwasser sind fixe Bestandteile des rundum erneuerten Naturhotels Tandler. Mit diesem Konzept hat die Osttiroler Hoteliersfamilie Ladstätter ein Urlaubsdomizil geschaffen, in dem allerorts ein außerordentlich gesundes und wohltuendes Raumklima herrscht. Wer diese Wohlfühlzone verlässt, bricht etwa frühmorgens mit einem Berg- und Wanderführer auf zu einer unvergesslichen Sonnenaufgangswanderung oder erklimmt den einen oder anderen schroffen Gipfel in den Lienzer Dolomiten.

Genussradfahrer erkunden mit hoteleigenen E-Bikes die Umgebung oder erobern mit den Mountainbikes die Berghöhen in der Umgebung. Ein Wanderparadies der Extraklasse zwischen den mächtigen Felsen der Hohen Tauern und den malerischen Gipfeln der Lienzer Dolomiten liegt den Tandler-Gästen jedenfalls tagtäglich zu Füßen. Urige Berghütten, Almen und der Nationalpark Hohe Tauern erfüllen alle Vorstellungen von einem gelungenen Bergurlaub in Osttirol. In Mußestunden genießen Ruhesuchende im Hotel Tandler die Zimmer mit Ausblick, wo sie eins werden mit der natürlichen Umgebung außerhalb ihrer vier „Urlaubswände“. Die Philosophie des gesunden Wohnens setzt sich selbstverständlich auch im Wellnessbereich „Alpinarium“ fort, wo der Gast alles findet, was er zum Entspannen braucht: Bio-Sauna, Finnische Sauna, Aromadampfbad, Infrarotkabine, eine 90 m² große Dachterrasse, Frischwasser-Whirlpool, Solarium und Massagen! Und dann noch kulinarische Höhenflüge: Das Naturhotel Tandler ist nämlich Mitglied der „Tiroler Wirtshauskultur“ und legt größten Wert auf die Verarbeitung heimischer Produkte und auf den Erhalt der Tiroler Küche.

Die passende Ausrüstung zum Wandern kann man bei Bergzeit.de bestellen - vom Wanderhut bis zum Wanderschuh...

Mittwoch, 23. Mai 2012

Wanderreise in Serfaus Fiss Ladis

Die neuen Kulinarik-Wanderungen in der Tiroler Urlaubsregion Serfaus-Fiss-Ladis
Im Rahmen des „Sommers der Ideen 2012“ hat die Tiroler Urlaubsregion Serfaus-Fiss-Ladis zwei Wandertouren aufgelegt, bei denen man die Schönheiten der Landschaft, aber auch viele Köstlichkeiten aus der Küche Tirols genießen kann. Bei der Wanderung Nummer eins nimmt man die Genussgondel in Fiss, in welcher ein ausgiebiges Frühstück im Schweben serviert wird. Um die dabei gesammelten Kalorien abzubauen, folgt eine rund einstündige Wanderung zur Schöngampalm. Dort wartet eine Marende – also eine Jause oder Brotzeit –mit traditionellen Tiroler Schmankerln. Die bei dieser Mahlzeit und der anschließenden Rast gesammelte Kraft braucht man dann auch, denn danach werden Mountainbikes bestiegen, auf denen man zu Tal und wieder zum Ausgangspunkt in Fiss zurück rauscht. Der Preis beträgt 79,-- Euro pro Erwachsenen und schließt sämtliche Speisen, alle Seilbahnfahrten und den Verleih der Mountainbikes ein. Kinder bis 11 Jahre zahlen 25,--, Kinder von 12 bis 14 Jahre 40,-- Euro.

Bei der Wanderung Nummer zwei nimmt man die verschiedenen Gaumenfreuden an unterschiedlichen Stationen der Tour ein. Der Start erfolgt mit der Möseralmbahn oder mit dem Sunliner. Vorspeise und Suppe genehmigt man sich auf der Möseralm, um anschließend eine viertel Stunde zur Mittelstation der Schönjochbahn zu wandern. Dort setzt man sich in die Gondel und schwebt himmelwärts zum Restaurant BergDiamant, wo die Hauptspeise serviert wird. Nach angemessener Verdauungspause führt die Wanderung zur Schöngampalm, wo man das verdiente Dessert nun zu sich nimmt. Der anschließende Ritt auf dem Mountainbike führt talwärts zurück zur Ausgangsstation in Fiss. Erwachsene zahlen für diese Wandertour mit allen gastronomischen Leistungen (exklusive Getränke), den Seilbahnfahrten und dem Mountainbike-Verleih 64,-- pro Person, Kinder bis 11 Jahre sind mit 21,-- und Kinder von 12-14 Jahren mit 38,-- Euro dabei.

Freitag, 30. September 2011

Wanderreise: Wandern am Ötscher

Österreichs Wanderer haben abgestimmt: Der Weg durch die Ötschergräben ist Österreichs schönste Wandertour!Im Naturpark Ötscher-Tormäuer hat der Ötscherbach im Laufe der Jahrtausende eine tiefe Schlucht gegraben – die Ötschergräben. Weil sie recht imposant ausschauen, nennt sie der Volksmund auch „Grand Canyon Österreichs“. Die Wanderung durch die Ötschergräben zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten im Mostviertel – und ist seit heuer ganz offiziell auch die schönste Wandertour Österreichs. Der Aufruf zur Prämierung der schönsten Wanderroute erfolgte durch Österreichs Wanderdörfer in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Alpenverein. Im spannenden Rennen waren um die 40 verschiedene Wanderwege, vom Familienwanderweg über Themenwege bis hin zu anspruchsvollen Gipfelwanderungen. Der „Grand Canyon Österreichs“ hatte jedoch - zurecht wie wir meinen - schlussendlich die Nase vorne!

Die schönsten Rastplätze sind auch in den Ötschergräben zu finden.
Bizarre Felsformationen, eine bemerkenswerte Flora, ein rauschender Wildbach, beeindruckende Wasserfälle – die Tour durch die Ötschergräben führt durch ein österreichisches Naturjuwel. Der Weg leitet auf gut befestigten Wegen und Holzstegen durch die Schlucht und ist auch für Familien ohne allzu große Schwierigkeiten zu begehen. Links der schattige Schluchtenwald, rechts die blanken Felsschrofen, dazwischen der glasklare Wildbach, mal sanft dahinplätschernd, mal zornig die bizarren Dolomitformationen umtosend, beim Mirafall als schäumende Kaskade niederprasselnd – auch ohne ortskundige Erklärungen wird hier jeder vom Zauber des wilden Wassers und von der Wucht der rauhen Schluchtlandschaft mitgerissen. Eine Wanderung durch die Ötschergräben bietet aber nicht nur ein faszinierendes Naturerlebnis sondern auch geschichtliche Highlights. Interessierte können sich beim Besuch des ältesten Kraftwerks der Energie Versorgung Niederösterreich oder bei einer Fahrt mit der Mariazellerbahn auf eine technische Zeitreise begeben. Kulinarische Genüsse gibt es beim Ötscherhias zu entdecken und zu erschmecken – einer urigen Jausenstation in hochalpiner Kulisse inmitten der Schlucht. Je nach Wetterlage ist die Begehung des „Schönsten Alpenvereinswanderweges 2011“ bis 26. Oktober möglich und somit noch ideal für eine stimmige Herbstwanderung im raschelnden Laub.

Freitag, 26. August 2011

Wandern im Herbst in den Kitzbüheler Alpen

„GOLDENER“ WANDER- UND GENUSSHERBST IN DEN KITZBÜHELER ALPEN
Leuchtende Wälder, buntes Laub, saftig-grüne Almen, tiefblauer Himmel und eine grandiose Fernsicht:
Im Herbst erleben Gäste in den Kitzbüheler Alpen einen wahren Farbenrausch. Die „Kitzbüheler Alpen Sommer Card“ ist der ideale Wegbegleiter für viele aussichtsreiche Wandertouren. Damit hat man 29 Bahnen auf 13 Berge sozusagen in der Tasche, darunter berühmte Berge wie den Hahnenkamm, das Kitzbüheler Horn oder die Hohe Salve. Oben angekommen tut sich eine glasklare Fernsicht vom Wilden Kaiser über die Loferer Steinberge bis zu den Giganten der Hohen Tauern auf.
An der Bergstation Hahnenkammbahn eröffnete diesen Sommer die Kitz Panorama Aussichtsterrasse, von welcher man die Gamsstadt, das gesamte Brixental – und alle Berge inklusive Österreichs höchste Erhebung den Großglockner – im Blickfeld hat. Ein weit verzweigtes Netz an Höhen- und Weitwanderwegen lädt zu genussvollen Touren ein.
Die Kitzbüheler Alpen haben außerdem das größte E-Bike-Angebot Europas. An 75 Stationen kann man Elektrofahrräder mieten, um mit „Akku-Nachhilfe“ bequem die Berge zu erklimmen. In den Bergen laden urige Hütten und Almfeste zum Verweilen – und „drunten im Tal“ an allen Wochenenden Bauernmärkte, Almabtriebs- und Erntedankfeste. Der Duft nach kräftigem Bauernbrot, mildem Almkäse und geräuchertem Speck liegt ringsum in der Luft. Ein Pflichttermin seit 30 Jahren ist der Längste Knödeltisch der Welt (24.09.11) in St. Johann in Tirol: 15 Köche bereiten dafür 25.000 Knödel in 22 Geschmacksrichtungen und machen die gesamte Speckbacherstrasse zur Genussmeile.

Veranstaltungen und „Goldener Herbst“-Angebote 2011:
03.09.11: Kitz Kulinarisch Festival – Kitzbüheler Innenstadt
04.09.11: Französischer Fischmarkt – Kitzbühel Hinterstadt
13.09.11: Auner Alpenspektakel Festival – Westendorf
17.09.11: Almfestwochen – St. Johann, 22. Internationaler LIBRO Ballon Cup – Kirchberg Stöcklfeld, Almabtriebe und Almfeste – Kitzbüheler Alpen - Brixental
17.09.11: Brixner Almfest – Ortszentrum Brixen Brixen im Thale
23.09.11: Tiroler Abend - Almabtriebsauftakt – Hopfgarten-Kelchsau, Salvena Kulturzentrum
24.09.11: Längster Knödeltisch der Welt – St. Johann in Tirol, Almfest mit Almabtrieb – Kirchberg Hotel Elisabeth, Almabtrieb – Westendorf, Großer Almabtrieb & Almabtriebsfest – Hopfgarten, Kelchsauer Almabtrieb – Kelchsau Dorfzentrum
02.10.11: Sonnbergmeile – Kirchberg Sonnberg

Mittwoch, 24. August 2011

Wanderreise: Wandern rund um Kufstein in Tirol

Genusswandern im Ferienland Kufstein: Der Weg beschreibt sich im Gehen Reisen heißt, ans Ziel kommen - Wandern heißt, unterwegs sein. Ziel ist das Ferienland Kufstein und der Weg beschreibt sich bekanntlich im Gehen. Wandern Kufstein: Entlang von mehr als 1000 km bestens ausgeschilderten Wanderwegen, auf denen der Genuss Reiseführer ist.
Tag ein Tag aus hetzen wir von einer Verpflichtung zur nächsten, tun 100 Dinge zur selben Zeit und verlieren spürbar unsere Balance. Das beschriebene Phänomen nennt sich Alltag, nimmt einen Großteil unseres Lebens ein und sollte im besten Fall durch gezielte Ruhepausen unterbrochen werden.
Wenn es eine absolute Spezialistin unter den „Alltags-Eisbrechern“ geben sollte, dann ist dies zweifelsfrei die begnadete Natur des Ferienlandes Kufstein. Die neun benachbarten Orte Bad Häring, Ebbs, Erl, Kufstein, Langkampfen, Niederndorf, Niederndorferberg, Schwoich und Thiersee vereinen praktisch alles auf sich, was Tirol – auch während der warmen Monate des Jahres - als Urlaubsland so reizvoll macht. Berge, Seen, Ruhe, Kulinarik, warmherzige Menschen, … Es ist der andere Takt, der diese Landschaft so einzigartig macht. Kein „müssen“, kein „sollen“ – nur „dürfen“!
Bezeichnend allein der Begriff „Einkehr“, stellt doch beispielsweise jeder so getaufte Besuch eines Wirtshauses oder einer urigen Alm auch eine „innere Einkehr“ dar. Die „Jause am Berg“ ist Teil einer ständig reifenden „Alm-Kulinarik“, die das Ferienland ganz besonders auszeichnet: Das Angebot reicht von der zünftigen Brettljause über typische Tiroler Schmankerln bis hin zu exquisiten Gourmetmenüs. Allen gemeinsam ist, dass sie Naturprodukte aus der Region in den Mittelpunkt stellen: Heimische Rinder, die ihre „Sommerfrische“ auf den Almen genießen, liefern Fleisch genauso wie köstliche Milch. Aus der man die Sommerfrische schmeckt – genauso wie aus dem Almkäse, der in vielen Almkäsereien mit viel Liebe und nach traditionellen Rezepten hergestellt wird. Dass einer der Tiroler Bio-Pioniere, die Bio-Metzgerei Juffinger, ebenfalls im Ferienland zuhause ist, zeigt, wie wichtig für die Menschen in der Region Qualität ist.
Auf den mehr als 1.000 bestens ausgeschilderten Wander-Kilometern in allen Schwierigkeitsgraden finden sich im Ferienland Kufstein unzählige solcher Genuss-Oasen, die zur Rast bzw. zur Entschleunigung einladen: Zum Beispiel im Naturschutzgebiet Kaisertal mit seinen urzeitlichen Geheimnissen (Tischofer Höhle), einer überaus romantisch gelegene Kapelle (Antoniuskapelle) und mit atemberaubenden Ausblicken auf die schroffen Felsformationen des Kaisergebirges (vom Stripsenjoch). Oder unterwegs auf einem der zahlreichen Themenwege: In Thiersee taucht man in der „Traumfabrik“ in die Filmgeschichte ein, die für einen so kleinen Ort herausragend ist. In Bad Häring, dem Gesundheitszentrum der Region, gibt es neben dem Gesundheitsweg den Knappenweg, der die Geschichte des Bergbaus anschaulich in Szene setzt. Und auf dem Sagenweg, der eigentlich aus 17 Wegen besteht, erzählt der weise Rabe Ferdinand Mythen und Sagen aus der Umgebung.
Wer sich im Herbst aufmacht, um genussvoll das Ferienland zu „erwandern“, darf sich nicht nur über die Farbenpracht der Natur freuen: Bei den traditionellen Almabtrieben, bei denen an den Samstagen ab Mitte September das bunt geschmückte Almvieh ins Tal zurückkehrt, trifft man sich, um in geselliger Runde die sichere „Heimfahrt“ zu feiern. Traditionelle Musik, Schuhplattler, Brauchtumsgruppen und Handwerkskunst aus Tirol und Bayern runden das Programm in Kufstein (24. September) ab, in Thiersee lädt ein Bauernmarkt zum Flanieren und Gustieren (17. und 24. September)ein.

Mittwoch, 17. August 2011

Wandern und geniessen in Kärnten

Kärntens Naturarena: Ein Herbst voller KulinarikfesteDer herbstliche Eventkalender im Kärntner Gailtal steckt voller Kulinariktermine. Zum köstlichen Pflichtprogramm zählen das Käsefestival in Kötschach-Mauthen, das Lesachtaler Brotfest und das Polentafest in Nötsch. Das alles lässt sich beim Wandern in Kärnten bestens verbinden.
Im Mittelpunkt des Käsefestivals, das vom 24. bis 25. September in Kötschach-Mauthen im Gailtal über die Bühne geht, steht der würzige Gailtaler Almkäse, der das Prädikat „geschützte Ursprungsbezeichnung der EU“ trägt. Nur Käse, der nach strengen Qualitätsauflagen auf den Almen im Gailtal produziert wird, darf sich „Gailtaler Almkäse“ nennen. Vom Almauftrieb über die Tierhaltung auf den saftigen Almweiden, den Melkvorgang, die Milchreifung, das Käsen selbst bis zum Anschnitt des gereiften Käselaibes legen die Senner größten Wert auf die Qualität des Produktes. Beim Käsefestival lässt sich die herzhafte Köstlichkeit von den Almen in all ihren Reifestadien und Qualitäten probieren. Außerdem die Verkostung wert: der aus der Molke gewonnene und in weiterer Folge geräucherte Almschotten.

Käsefestival in Kötschach-Mauthen
Darüber hinaus lockt das Kulinarikfest mit Käsespezialitäten aus den Nachbarländern Italien und Slowenien sowie aus anderen Regionen Österreichs. Wer am Käsefestival von Stand zu Stand spaziert, wird noch andere Leckerbissen entdecken: den ebenfalls EU-prämierten Gailtaler Speck aus den Rauchkammern der Gailtaler Bauern, Feines vom Lamm aus dem angrenzenden Lesachtal, Salami- und Schinkenspezialitäten aus dem benachbarten Friaul und Schmankerln aus Slowenien oder die original Gailtaler Frigga, ein herzhaftes Pfannengericht aus Eiern, Speck und Käse. Für die passende Weinbegleitung zu den Leckereien sorgen edle Tropfen aus den sonnenverwöhnten Rieden des Gailtals, aber auch aus den italienischen und slowenischen Nachbarregionen. 

Im köstlichsten Eck Kärntens
Das „köstlichste Eck Kärntens“, wie Gourmets Kötschach-Mauthen gerne nennen, kennt aber noch andere kulinarische Adressen. In ihrem Restaurant Kellerwand kocht 2-Hauben-Köchin Sissy Sonnleitner Gerichte, die karnische Bodenständigkeit mit mediterranem Temperament verbinden. Almkäse aus dem Gailtal und handgeschöpfte Schokolade – aus diesen beiden Zutaten kreierten Feinspitz Herwig Ertl aus Kötschach-Mauthen und Schokoladenpapst Josef Zotter aus Riegersburg die Weltneuheit „Käseschokolade“. Die Schokolade aus verschiedenen Käsesorten, Haselnüssen, Zimt, natürlicher Vanille, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Kakaobutter und Zucker gibt’s im Spezialitätengeschäft Ertl in Kötschach-Mauthen. Die neueste Ertl-Zotter-Kreation nennt sich „ein FÜRSTlicher Genuss“ und erinnert mit Zutaten wie Zimt, Rosinen, Nüssen und Rum geschmacklich an den Reindling, eine süße Kärntner Spezialität.

Beim Brotfest im Lesachtal
Im Kärntner Lesachtal mahlten die Bauern ihr Korn einst in ihren eigenen Mühlen, die heute noch teilweise erhalten sind, und buken in speziellen Öfen ihr Brot. Aus dieser Tradition heraus entstand eine eigenständige Backkultur, auf deren Spur sich die Gäste beim jährlichen „Lesachtaler Brotfest“ (heuer 2. bis 4. September) in Liesing begeben. Da lassen sich beim Schaubacken die Bäuerinnen über die Schultern schauen, zur Verkostung werden duftendes, ofenfrisches Brot und Gebäck gereicht. Neben den Lesachtaler Brotspezialitäten munden regionale Schmankerln wie Schlipfkrapfen oder Speckknödel. Wer sich durch die Lesachtaler Spezialitäten „durchkosten“ will, bestellt am besten eine Morende, eine Jause, die kalte und warme Köstlichkeiten auf einem Teller vereint.

Polenta im Gourmet-Visier
Am 1. Oktober bitten in Nötsch im Gailtal die Polentawirte zu Tisch. Der gesamte Ort zeigt sich liebevoll mit Maiskolben und -stauden dekoriert. An den Ständen gibt es Köstlichkeiten aus gelbem und weißem Mais zu essen, wobei die Nötscher Polentawirte ihrer Kreativität keine Grenzen setzen. Ob sauer oder salzig, ob als Beilage oder Hauptgericht, ja sogar Süß- und Mehlspeisen zaubern sie aus dem „gelben Gold“. Damit man die köstlichen Spezialitäten aus dem Maisgrieß auch zu Hause nachkochen kann, geben die Polentawirte ein Rezeptbuch heraus