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Donnerstag, 31. Januar 2013

Organisierte Wanderreisen mit Hauser

Jubiläumsmagazin von Hauser Exkursionen mit exklusiven Wander- und Trekkingreisen: Reifriesen und Chilibomben
Exklusive Wander- und Trekkingreisen stellt Hauser Exkursionen im Jubiläumsmagazin zum 40. Firmengeburtstag vor. Dazu zählt der Besuch im Land der Reifriesen in Norwegen, die Segelreise quer über den Atlantik auf den Spuren von Kolumbus und die Expedition zum Alpamayo in Peru, der vom Firmengründer Günter Hauser erstbestiegen wurde. Nostalgischen Charakter hat die überarbeitete Toskana-Reise, die in einer Zeit entstand, als der „deutsche Normalurlauber“ an den Stränden der Adria schmorte. Oder der Chomolhari Trek in Bhutan – er wurde vor vielen Jahren von Günter Hauser selbst erkundet. Und was es mit dem Bau von Chilibomben zum Schutz der Felder auf sich hat, erfährt man bei einer Reise ins südliche Afrika, bei der es darum geht, freie Bahn für Elefanten zu schaffen. Jede der ausgewählten Sondertouren, die im Jubiläumsmagazin vorgestellt wird, hängt in ganz eigener Weise mit der Entwicklung der Firma Hauser zusammen.

Gemeinsamkeiten von Deutschen und Tuareg
Auch Partner aus den Reiseländern werden vorgestellt. Wie, warum und wer ist für die Touren am Kilimanjaro zuständig? Wie hat sich die Situation der Inuit in Grönland durch den Tourismus verändert und was können Touristen von den Jägern und Sammlerinnen lernen? Warum sind sich Tuareg und Deutsche ähnlich? Diese und andere Fragen klären sich beim Blick ins Magazin.

Hauser spiegelt Tourismusgeschichte
„Wir sind natürlich sehr stolz auf vier Jahrzehnte Hauser Exkursionen. Im Rückblick sind die Jahre verflogen“, meint Inhaber Manfred Häupl. „Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass in den einzelnen Dekaden viel los war. Was sich verändert hat, wie wir das Unternehmen auf- und ausgebaut haben, all das – erstaunliche Geschichten, Porträts von wundervollen Menschen, verblüffende Entwicklungen – haben wir im Magazin aufbereitet. Es spiegelt nicht nur Firmenhistorie, sondern auch ein Stück Tourismusgeschichte wider.“

Das Jubiläumsmagazin kann unter 089 / 23 50 06-0 oder info@hauser-exkursionen.de
angefordert werden.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Wanderreise für Sehbehinderte

Das Fichtelgebirge spüren statt sehen - Wanderungen von und für Sehbehinderte
Das Plätschern der Quellflüsse, Grasnarben und Gestein an den Wegrändern oder unterschiedliche Strecken-Steigungen - Horst Zinnert orientiert sich während seiner Wanderungen im Naturpark Fichtelgebirge an natürlichen und akustischen Grenzen. Der gebürtige Bischofsgrüner ist seit seiner Kindheit ohne Augenlicht und führt jetzt andere Sehbehinderte auf Erlebnistouren der ganz eignen Art durch das Fichtelgebirge. Statt dem weiten Blick über Ochsenkopf & Co genießen die Wanderer beispielsweise den Duft der Tannennadeln oder das Gefühl über den weichen Waldboden zu laufen umso intensiver. Besonders das vielschichtige Gesteinsvorkommen von Granit über Phyllitschiefer bis hin zu Marmor und Speckstein lädt zu einer interessanten (Tast-) Sinnesreise in die steinreiche Ecke Bayerns. Zusammen mit ehrenamtlichen Begleitpersonen können Blinde und Sehbehinderte selbst Europas größtes Felsen-Labyrinth bewandern oder im Winter etwa auf den kilometerlangen Loipen langlaufen.

Die Tourist Information Bischofsgrün unterstützt das Angebot mit Info-Broschüren in Braille-Schrift und organisiert Ortsführungen für eine leichtere Orientierung während des Urlaubaufenthalts. Darüber hinaus haben die Bischofsgrüner einen Ortsplan in Braille Schrift entwickelt. Die ersten Erkundungsspaziergänge fallen dadurch noch leichter und erhöhen die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit aller Gäste mit Sehbehinderung. Im Waldgasthof Karches, der Café-Pension Wiesengrund und dem Hotel & Gasthof Siebenstern stehen darüber hinaus die kulinarischen Köstlichkeiten auch in Braille Schrift auf den Speisekarten. "Sehbehinderte brauchen weniger Extra-Leistungen als viele glauben. Das Wichtigste sind Verständnis und eine erste Orientierung", erklärt Kerstin Zinnert, die Hotelchefin vom Hotel & Gasthof Siebenstern.

So zeigt das Servicepersonal im Hotel Siebenstern beispielsweise am ersten Morgen wo alles am Frühstücksbuffet steht oder fragt beim Gast einfach häufiger nach, ob er noch etwas braucht. Die eigens zusammengestellte Wochenend-Pauschale von Familie Zinnert "Bischofsgrün anders sehen und mit allen Sinnen erleben" enthält neben dem Transfer vom Bahnhof zum Hotel und zurück, eine Ortsführung von ebenfalls Blinden bzw. bei Bedarf mit sehender Begleitung sowie einen Begrüßungssekt und abends ein typisch fränkisches Abendessen mit Schäuferla, Sauerkraut & Klößchen. Entspannung nach einer langen Wanderung verspricht der hoteleigne Whirlpool (einmal freie Nutzung). Das gesamte Paket mit zwei Übernachtungen und Halbpension ist ab 83 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar.

Weitere Informationen zum Natur-Schneemann und dem Rosenmontagsfest erhalten Sie bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge unter +49 (0)9272-96903-0

Mittwoch, 23. Mai 2012

Wanderreise in Serfaus Fiss Ladis

Die neuen Kulinarik-Wanderungen in der Tiroler Urlaubsregion Serfaus-Fiss-Ladis
Im Rahmen des „Sommers der Ideen 2012“ hat die Tiroler Urlaubsregion Serfaus-Fiss-Ladis zwei Wandertouren aufgelegt, bei denen man die Schönheiten der Landschaft, aber auch viele Köstlichkeiten aus der Küche Tirols genießen kann. Bei der Wanderung Nummer eins nimmt man die Genussgondel in Fiss, in welcher ein ausgiebiges Frühstück im Schweben serviert wird. Um die dabei gesammelten Kalorien abzubauen, folgt eine rund einstündige Wanderung zur Schöngampalm. Dort wartet eine Marende – also eine Jause oder Brotzeit –mit traditionellen Tiroler Schmankerln. Die bei dieser Mahlzeit und der anschließenden Rast gesammelte Kraft braucht man dann auch, denn danach werden Mountainbikes bestiegen, auf denen man zu Tal und wieder zum Ausgangspunkt in Fiss zurück rauscht. Der Preis beträgt 79,-- Euro pro Erwachsenen und schließt sämtliche Speisen, alle Seilbahnfahrten und den Verleih der Mountainbikes ein. Kinder bis 11 Jahre zahlen 25,--, Kinder von 12 bis 14 Jahre 40,-- Euro.

Bei der Wanderung Nummer zwei nimmt man die verschiedenen Gaumenfreuden an unterschiedlichen Stationen der Tour ein. Der Start erfolgt mit der Möseralmbahn oder mit dem Sunliner. Vorspeise und Suppe genehmigt man sich auf der Möseralm, um anschließend eine viertel Stunde zur Mittelstation der Schönjochbahn zu wandern. Dort setzt man sich in die Gondel und schwebt himmelwärts zum Restaurant BergDiamant, wo die Hauptspeise serviert wird. Nach angemessener Verdauungspause führt die Wanderung zur Schöngampalm, wo man das verdiente Dessert nun zu sich nimmt. Der anschließende Ritt auf dem Mountainbike führt talwärts zurück zur Ausgangsstation in Fiss. Erwachsene zahlen für diese Wandertour mit allen gastronomischen Leistungen (exklusive Getränke), den Seilbahnfahrten und dem Mountainbike-Verleih 64,-- pro Person, Kinder bis 11 Jahre sind mit 21,-- und Kinder von 12-14 Jahren mit 38,-- Euro dabei.

Donnerstag, 1. März 2012

Wanderreise Südtirol: Auf den Waalwegen

Neu: Die Meraner Waalrunde – 80 Kilometer Wanderwege entlang plätschernder Wasserkanäle
Die Wanderer dürfen sich freuen: Aus elf einzelnen Waalwegen in der Umgebung von Meran und Lana entstand ein 80 Kilometer langer durchgehender Waalweg. Im April 2012 wird die neue, landschaftlich wunderschöne Meraner Waalrunde eröffnet, die das Meraner Becken umarmt. Nach Lust und Laune kann die gesamte Runde in mehreren Tagesetappen erwandert werden, oder – wer möchte – sucht sich einen Teilabschnitt für ein paar Stunden Spazieren aus. Die Meraner Waalrunde schlängelt sich leicht über dem Tal auf etwa 400 bis maximal 900 Höhenmetern durch Weinberge, Apfelwiesen und Kastanienhaine und bietet beeindruckende Ausblicke. Der Weg führt vorbei an Waalerhütten und Waalerschellen, an Schlössern, Kirchen, Naturdenkmälern, den Erdpyramiden und romantischen Einkehrmöglichkeiten. Die „Waale“  sind künstlich angelegte Bewässerungskanäle aus dem 13. Jahrhundert und einzigartig in Südtirol. Zur Instandhaltung und Pflege der Waale wurden früher schmale Stege errichtet – die sogenannten Waalwege. Heute sind aus den Pfaden entlang der Kanäle beliebte Wanderwege geworden, die das ganze Jahr über begehbar sind und zu den stimmungsvollsten Spazierwegen zählen. Von Lana aus sind gleich zwei Abschnitte der Meraner Waalrunde bequem zu erreichen: Der Brandis Waalweg und der Marlinger Waalweg. Wer gern wandert, sollte sich diesen Termin vormerken: Von 28. April bis 26. Mai 2012 findet in Lana wieder das beliebte Wandercamp statt. Naturfreunde machen sich mit ausgebildeten Wander- und Bergführern auf den Weg zu den schönsten Plätzen der Region – von den Waalwegen bis hinauf auf hochalpine Gipfel.

Pauschalangebote
Wandercamp  „Wandern & Wellness“ (28.04.–26.05.12): 7 Tage im Bio Vitalhotel****s theiner’s garten inkl. Verwöhnpension, 3 geführten Touren pro Woche – Preis: ab 786 Euro p. P. (7 Tage zum Preis von 6)
Gipfelwanderwoche (16.–23.06.12): 7 Tage Verwöhnpension im Hotel Schwarzschmied**** inkl. 1 x Teilmassage mit Südtiroler Bergkräutern, 4 geführten Gipfeltouren pro Woche – Preis: 464–821 Euro p. P.
Mountainbikecamp (02.–16.06.12): 7 Tage in der Ferienwohnung für 2 Personen im Kreuzwegerhof inkl. 3 geführten Touren pro Woche – Preis: ab 380 Euro p. P.

Freitag, 18. November 2011

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Hermannsweg erhält erneut Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ - Landrat Kubendorff: „Erfolg nur mit Top-Qualität“
"Der Hermannsweg ist ein echtes Aushängeschild für den Tourismus in unserer Region!" Hoch erfreut nahm Landrat Thomas Kubendorff jetzt gemeinsam mit den Vertretern der weiteren Anrainer-Kreise die Zertifizierungsurkunde für die 160 Kilometer lange Premium-Wanderroute entgegen. Der Deutsche Wanderverband hat in diesem Sommer der Route zwischen Rheine und Horn-Bad Meinberg erneut das Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" verliehen. Im Jahr 2008 erhielt der Weg das Zertifikat erstmals, es gilt stets für drei Jahre.
"Die erneute Auszeichnung ist für uns ein wichtiger Schritt, denn Top-Qualität ist auf dem Tourismusmarkt von zentraler Bedeutung", so Landrat Kubendorff. "Die Zertifizierung ist nicht nur ein Gütesiegel für einen der schönsten deutschen Wanderwege, sondern auch eine Anerkennung für die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne deren Engagement der hohe Qualitätsstandard nicht zu halten wäre", betonte Kurt Hohndorf, Vorsitzender des Teutoburger Wald Vereins.
Die Prüfer des Deutschen Wanderverbandes haben den Wanderweg genau unter die Lupe genommen: Sie begutachteten die Oberflächen der Wege, das Leitsystem, Natur und Landschaft, Kultur und Sehenswürdigkeiten sowie Gastronomie und Serviceangebote. "Das Gütesiegel spornt uns an, nicht nachzulassen in unseren Bemühungen, Service und Qualität im Tourismus weiter zu steigern", betonte Kubendorff. Ein Baustein hierbei seien auch die "Extratouren", also Rundwanderwege, die derzeit im Rahmen eines LEADER-Projektes im Tecklenburger Land am Hermannsweg geplant werden.
Der Hermannsweg führt von Rheine über den Kamm des Teutoburger Waldes durch das Osnabrücker Land, den Kreis Gütersloh, die Stadt Bielefeld, die lippische Stadt Detmold bis zur Velmerstot bei Horn-Bad Meinberg. Der Hermannsweg bildet gemeinsam mit dem Eggeweg die Hermannshöhen. Sie gehören zu den Top Trails of Germany, dem Verbund der zwölf schönsten deutschen Wanderwege. Das Projektbüro Hermannshöhen ist bei der OWL Marketing angesiedelt.

Donnerstag, 8. September 2011

Museumswandern – auf den Spuren von Mönchen, Künstlern & Mäzenen

Drei Tage, drei Wanderetappen und drei Schätze: Körper und Geist sind gleichsam gefordert, wenn sich Besucher der Region Klopeiner See – Südkärnten auf zum Museumswandern (Mai bis Oktober) machen. Sie begeben sich dabei auf die Spuren von Mönchen, Künstlern und Mäzenen, wobei die drei Tagesziele unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Start dieser ungewöhnlichen Tour mit über 50 Kilometern Länge, bei der mehr als 1.800 Höhenmeter überwunden werden liegt in St. Paul. Bei der ersten Etappe werden der Johannesberg und der Eisensattel überquert, nach ca. sechs Stunden ist das Ziel Bleiburg erreicht. Im Herzen der kleinen Stadt, die nur wenige Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt liegt, wartet das Werner-Berg-Museum. Es enthält das Lebenswerk des 1904 in Elbersfeld (Wuppertal) geborenen Künstlers, der sich nach seiner Ausbildung in der Südkärntner Region auf einem Bauernhof niederließ und sein gesamtes Schaffen dem Kärntner Unterland widmete. Im Sommer 2011 wird dort die neue Ausstellung „Explosion der Farbe“ eröffnet, welche Meisterwerke der Aquarellmalerei aus dem Leopold-Museum in Wien präsentiert. Parallel dazu stehen im Skulpturengarten und in den Räumen der ständigen Sammlung Werner Bergs Werke des bedeutenden Kärntner Bildhauers Othmar Jaindl (1910-1982). Am nächsten Tag verläuft die Route weiter über den Kömmelgupf nach Neuhaus. In der idyllischen Unterkärntner Gemeinde, die erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde, liegt das Liaunig-Museum. Österreichs zweites Privatmuseum für zeitgenössische Kunst besticht durch seine architektonische Raffinesse und beinhaltet die Sammlung des Kärntner Industriellen Herbert W. Liaunig. In der kommenden Saison widmen sich mehr als 350 zusätzliche Exponate dem kulturellen Neubeginn in Österreich nach 1945. Reich an Informationen aus der jüngeren Geschichte brechen die Wanderer am dritten Tag über den Nussberg in Richtung St. Paul im Lavanttal auf. Am Ziel der Strecke beim Wandern in Kärnten liegt das Stift St. Paul mit seinem Kristalldom, dem Schatzhaus Kärntens und den Barockgärten. Es nahm einst für die Kolonisation des Ostalpenraums einen besonderen Rang ein. Heute beinhaltet es eine der umfassendsten privaten Kunstsammlungen Österreichs und ist ein wahres Museumsjuwel für Kenner.
Museumswandern Mai–Oktober 2011 Klopeiner See – Südkärnten
o 1. Etappe: St. Paul–Bleiburg: 21,1 km Distanz, 6 Std. Gehzeit, Ziel: Werner-Berg-Museum/Bleiburg
o 2. Etappe: Bleiburg–Neuhaus: 14,2 km Distanz, 4,5 Std. Gehzeit, Ziel: Liaunig-Museum/Neuhaus
o 3. Etappe: Neuhaus–St. Paul: 16,3 km Distanz, 5,5 Std. Gehzeit, Ziel: Stift St. Paul/St. Paul im Lavanttal

Sonntag, 4. September 2011

Wandermagazine 2011: Aktivurlaub in Rheinland-Pfalz

Wandern oder Radfahren? Kletterpartie oder Fahrtwind? Wer nach Rheinland-Pfalz kommt, hat die freie Wahl! Denn auf den qualitätsgeprüften Wander- und Radwegen kommen Liebhaber beider Sportarten gleichermaßen auf ihre Kosten. Ideen und Anregungen für einen Aktivurlaub in Rheinland-Pfalz bieten die Magazine 2011 „Wo Wandern am schönsten ist“ und „Wo Radeln ein Genuss ist“ der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH.
Beide Hefte liefern auf jeweils 36 Seiten die wichtigsten Informationen, Routenbeschreibungen sowie Tipps und Tricks zum Wandern und Radfahren in Rheinland-Pfalz. Mit dem Rad an der Kyll entlang von der Quelle bis zur Mündung fahren, auf dem Rheinsteig die Höhen der Rheinebene erklimmen und zwischendurch immer wieder idyllische Rastplätze ansteuern – die neuen Magazine geben einen Einblick in die schönsten Seiten des Bundeslandes!
Wer nach der Lektüre Lust bekommen hat auf einen Aktivurlaub im Land der Burgen und Reben, für den bieten die Hefte darüber hinaus attraktive Urlaubsarrangements an den jeweiligen Strecken. Auch für die individuelle Ferienplanung sind die neuen Magazine mit Übersichtskarten, Routenplanern und Beschreibungen der einzelnen Strecken ein wertvoller Begleiter durch Rheinland-Pfalz.
Die WanderWunder- und RadWanderland-Magazine 2011 gibt es bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Löhrstraße 103 -105, 56068 Koblenz, Tel: +49(0)1805/757 46 36

Freitag, 2. September 2011

Wanderreise mit geführten Wanderungen in der Silberregion Karwendel in Tirol

Geführte Wanderungen in der Silberregion Karwendel: Gratis, aber nicht umsonst
Sechs kostenlose geführte Wanderungen pro Woche versüßen allen Bergfans ihren Urlaub seit Mai 2011 in der Silberregion Karwendel. Erfahrene Wanderführer zeigen ihnen die schönsten Plätze in der wild-romantischen Region und verraten ihnen dabei auch viel Wissenswertes über die Flora und Fauna der Alpen, die richtige Ausrüstung und Verpflegung in den Bergen. Wem das noch nicht reicht, der findet im gratis Wanderbuch der Tiroler Region, das bei den Vermietern und Büros des Tourismusverbands erhältlich ist, 41 empfehlenswerte Touren in die Tuxer Alpen und den Alpenpark Karwendel, den mit 727 km² größten Naturpark Österreichs. Die vorgeschlagenen Wanderungen bieten von gemütlichen Spaziergängen zu urigen Hütten und Almen, buggytauglichen Ausflügen für Familien in die Tiroler Bergwelt bis zu mehrtägigen Herausforderungen für alpin Erfahrene alles, was das Herz begehrt. Bei insgesamt 400 Kilometern Wanderwegen ist für jeden das Richtige dabei. Dank der großen Adlerpopulation sowie den vielen Steinböcken und Gämsen in der Region ist die Wahrscheinlichkeit groß, diese majestätischen Tiere beobachten zu können. Besonders farbenprächtig präsentieren sich die Almwiesen im Mai, wenn der Enzian leuchtend blau blüht. Im Sommer schmücken die Alpenrosen die Hänge mit ihrer roten Pracht. Feinspitze lassen sich im August die süßen Heidel- und Schwarzbeeren auf der Zunge zergehen. Viele Hotels, Pensionen und Gasthöfe der Silberregion Karwendel haben sich zu wanderfreundlichen Betrieben zusammengeschlossen. Ganz auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche von Wanderern eingestellt, bieten sie diesen einen umfangreichen Service: Sie erhalten kostenlose Wanderkarten, Rucksäcke und Wanderstöcke sowie wertvolle Tipps von Insidern. Unter http://www.karwendel-wanderurlaub.com/ finden alle, die die wunderschöne Natur der Region erkunden wollen, die besten Unterkunftsangebote.

Kostenloses Wanderwochenprogramm Silberregion Karwendel

Mo.: Zehn-Kapellen-Weg (leicht), Laternenwanderung durch die Wolfsklamm in Stans (mäßig anstrengend) · Di.: Kellerjoch (mäßig anstrengend) · Mi.: Naturdenkmal Ahornboden (leicht) · Do.: Stallenalm (leicht) · Fr.: Weidener Hütte (leicht)

Sonntag, 21. August 2011

Wandern Schweiz: Mit Bus unterwegs

Mit „bus alpin“ umweltfreundlich in unberührte Landschaften
Der Verein „bus alpin“ schafft attraktive Zusatzangebote im touristischen öffentlichen Verkehr, die Gäste umweltbewusst in unberührte Berglandschaften, Regionen und Naturparks führen. Seit dem Projektstart im Jahr 2006 wurde das Netz ausgebaut und erschließt mittlerweile sieben Bergregionen für den Ausflugsverkehr. Weitere Informationen gibt es unter MySwitzerland.com und unter der gebührenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Buchungsberatung.
Zu echten Geheimtipp-Landschaften wie der Greina-Hochebene, dem hinteren Binntal oder in die Höhen des Chasserals gelangte man zum Wandern Schweiz oft nur über lange Zugangswege oder mit dem Auto. Das Projekt „bus alpin“ unterstützt den Aufbau von umweltfreundlichen öffentlichen Transport-Angeboten zu touristisch attraktiven Ausflugszielen im Schweizer Berggebiet und fördert damit einen naturnahen sanften Tourismus in diesen Regionen.
Im Jahr 2011 erstreckt sich das „bus alpin“-Netz über sieben Regionen: Das faszinierende Hochplateau der Alp Flix im Parc Ela wird von Sur (Savognin) aus angefahren. Das Wanderparadies Greina Ebene ist aus Graubünden und dem Tessin mit „bus alpin“ zu erreichen.
Im Wallis gibt es den “bus alpin” mit einer Linie ins Mineralienparadies Binntal (regionaler Naturpark). Die PostAuto-Verbindungen in der zweiten Walliser Region Moosalp werden von „bus alpin“ mit touristischen Angeboten ergänzt. Im Gantrisch-Gebiet (regionaler Naturpark) gelangt man mit dem “Wanderbus” (wie der „bus alpin“ dort genannt wird) zu aussichtreichen Wanderungen.
Im Naturpark Thal fahren zwei Linien auf die Jurahöhen. „bus alpin“ – hier Jurabus genannt – bringt die Passagiere jeweils am Sonntag und an den allgemeinen Feiertagen von Balsthal respektive Welschenohr auf den Brunnersberg und auf die Obere Tannmatt. Die beiden Orte sind ideale Ausgangspunkte für familienfreundliche Wanderungen fast ohne Steigung. Die zahlreichen Berggasthöfe entlang der Wanderrouten sorgen für leckere und preisgünstige Verpflegung.
Einen grandiosen Blick auf die Alpen bietet die Panoramawanderung auf dem Chasseral-Grat. Dies ist auch ohne Anstrengung möglich: Zwei Buslinien erschließen den zweihöchsten Juragipfel von St. Imier und Nods.

Freitag, 19. August 2011

Wandern in Oberstdorf: Herbstwanderurlaub

Oberstdorfer Naturgenuss: Den Herbst mit allen Sinnen erlebenGlühende Herbstfarben, lautstarke Brunftzeit und kulinarische Gaumenfreuden in Oberstdorf: Nach dem großen Erfolg im Frühling gibt es erstmals auch im Herbst den Oberstdorfer Naturgenuss unter dem Motto „Mit allen Sinnen erleben“ (24.09.–06.11.11). Dann bietet Deutschlands südlichste Gemeinde im Rahmen eines Wochenprogramms Gelegenheit, die herbstlich-bunte Natur sowie die Wild- und Pilzküche zu entdecken sowie Bewegung und Gesundheit am eigenen Leib zu erfahren. Zu den „Obheiter-Tagen“ mit Nebel im Tal, dem einzigartigen Schauspiel der Hirschbrunft in den Wäldern und strahlendem Sonnenschein auf den Bergen zeigt sich der Herbst in all seiner Pracht. Bei einer Herbstkräuterwanderung mit anschließendem Workshop in der Kräuterküche entdecken die Teilnehmer die Vielfalt und Wirkungsweise von Wildkräutern, Früchten und Beeren. Die geführte Exkursion „Herbstliche Vielfalt in Moor und Wald“ im Weiler Schwand am Freibergsee ist nicht weniger lehrreich.
Weitere Ideen zum Wandern im Allgäu:
Wandern Balderschwang
Nagelfluhkette
Feinschmecker lassen sich nach dem Wandern in Oberstdorf die Käsereibesichtigung in der „Hofsennerei Besler’s Schwand“ nicht entgehen und schon gar nicht die kulinarische Dörferfahrt mit dem Oberstdorfer Marktbähnle. Nach dem Motto „Landschaft und Kulinarik genießen“ lassen sich die Teilnehmer dabei gemütlich durch die wunderschöne Landschaft von Restaurant zu Restaurant fahren, wo jeweils regionale Köstlichkeiten aufgetischt werden. Außerdem gibt es zu den Naturgenusswochen des Heilklima- und Kneippkurorts Oberstdorf Vorträge von Heilpraktikern, Kabaretts, hochkarätige musikalische Darbietungen, einen Aktionstag in der Oberstdorf Therme und herbstliche Kneipptipps. Oberstdorf ist durch die alljährliche Vierschanzentournee, die seit bald 60 Jahren dort stattfindet, weltberühmt.

Mittwoch, 17. August 2011

Wandern und geniessen in Kärnten

Kärntens Naturarena: Ein Herbst voller KulinarikfesteDer herbstliche Eventkalender im Kärntner Gailtal steckt voller Kulinariktermine. Zum köstlichen Pflichtprogramm zählen das Käsefestival in Kötschach-Mauthen, das Lesachtaler Brotfest und das Polentafest in Nötsch. Das alles lässt sich beim Wandern in Kärnten bestens verbinden.
Im Mittelpunkt des Käsefestivals, das vom 24. bis 25. September in Kötschach-Mauthen im Gailtal über die Bühne geht, steht der würzige Gailtaler Almkäse, der das Prädikat „geschützte Ursprungsbezeichnung der EU“ trägt. Nur Käse, der nach strengen Qualitätsauflagen auf den Almen im Gailtal produziert wird, darf sich „Gailtaler Almkäse“ nennen. Vom Almauftrieb über die Tierhaltung auf den saftigen Almweiden, den Melkvorgang, die Milchreifung, das Käsen selbst bis zum Anschnitt des gereiften Käselaibes legen die Senner größten Wert auf die Qualität des Produktes. Beim Käsefestival lässt sich die herzhafte Köstlichkeit von den Almen in all ihren Reifestadien und Qualitäten probieren. Außerdem die Verkostung wert: der aus der Molke gewonnene und in weiterer Folge geräucherte Almschotten.

Käsefestival in Kötschach-Mauthen
Darüber hinaus lockt das Kulinarikfest mit Käsespezialitäten aus den Nachbarländern Italien und Slowenien sowie aus anderen Regionen Österreichs. Wer am Käsefestival von Stand zu Stand spaziert, wird noch andere Leckerbissen entdecken: den ebenfalls EU-prämierten Gailtaler Speck aus den Rauchkammern der Gailtaler Bauern, Feines vom Lamm aus dem angrenzenden Lesachtal, Salami- und Schinkenspezialitäten aus dem benachbarten Friaul und Schmankerln aus Slowenien oder die original Gailtaler Frigga, ein herzhaftes Pfannengericht aus Eiern, Speck und Käse. Für die passende Weinbegleitung zu den Leckereien sorgen edle Tropfen aus den sonnenverwöhnten Rieden des Gailtals, aber auch aus den italienischen und slowenischen Nachbarregionen. 

Im köstlichsten Eck Kärntens
Das „köstlichste Eck Kärntens“, wie Gourmets Kötschach-Mauthen gerne nennen, kennt aber noch andere kulinarische Adressen. In ihrem Restaurant Kellerwand kocht 2-Hauben-Köchin Sissy Sonnleitner Gerichte, die karnische Bodenständigkeit mit mediterranem Temperament verbinden. Almkäse aus dem Gailtal und handgeschöpfte Schokolade – aus diesen beiden Zutaten kreierten Feinspitz Herwig Ertl aus Kötschach-Mauthen und Schokoladenpapst Josef Zotter aus Riegersburg die Weltneuheit „Käseschokolade“. Die Schokolade aus verschiedenen Käsesorten, Haselnüssen, Zimt, natürlicher Vanille, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Kakaobutter und Zucker gibt’s im Spezialitätengeschäft Ertl in Kötschach-Mauthen. Die neueste Ertl-Zotter-Kreation nennt sich „ein FÜRSTlicher Genuss“ und erinnert mit Zutaten wie Zimt, Rosinen, Nüssen und Rum geschmacklich an den Reindling, eine süße Kärntner Spezialität.

Beim Brotfest im Lesachtal
Im Kärntner Lesachtal mahlten die Bauern ihr Korn einst in ihren eigenen Mühlen, die heute noch teilweise erhalten sind, und buken in speziellen Öfen ihr Brot. Aus dieser Tradition heraus entstand eine eigenständige Backkultur, auf deren Spur sich die Gäste beim jährlichen „Lesachtaler Brotfest“ (heuer 2. bis 4. September) in Liesing begeben. Da lassen sich beim Schaubacken die Bäuerinnen über die Schultern schauen, zur Verkostung werden duftendes, ofenfrisches Brot und Gebäck gereicht. Neben den Lesachtaler Brotspezialitäten munden regionale Schmankerln wie Schlipfkrapfen oder Speckknödel. Wer sich durch die Lesachtaler Spezialitäten „durchkosten“ will, bestellt am besten eine Morende, eine Jause, die kalte und warme Köstlichkeiten auf einem Teller vereint.

Polenta im Gourmet-Visier
Am 1. Oktober bitten in Nötsch im Gailtal die Polentawirte zu Tisch. Der gesamte Ort zeigt sich liebevoll mit Maiskolben und -stauden dekoriert. An den Ständen gibt es Köstlichkeiten aus gelbem und weißem Mais zu essen, wobei die Nötscher Polentawirte ihrer Kreativität keine Grenzen setzen. Ob sauer oder salzig, ob als Beilage oder Hauptgericht, ja sogar Süß- und Mehlspeisen zaubern sie aus dem „gelben Gold“. Damit man die köstlichen Spezialitäten aus dem Maisgrieß auch zu Hause nachkochen kann, geben die Polentawirte ein Rezeptbuch heraus

Montag, 8. August 2011

Wanderreise Bayern in den Ammergauer Alpen

Neu: Der Meditationsweg Ammergauer Alpen führt jetzt auch zu spirituellen Stätten im Blauen Land
Ab 2. September bereichern sechs neue Teilstücke den Wanderweg für Sinnsucher
Der Meditationsweg Ammergauer Alpen wächst über sich hinaus und führt nun auch zu Kraft spendenden Naturplätzen rund um Staffelsee und Riegsee im Blauen Land. Die insgesamt sechs weiteren Teilstücke werden am 2. September offiziell eingeweiht. Unter anderem können Sinnsuchende jetzt auf 105 zusätzlichen Kilometern wandern. Dank der neuen Strecke ist auch eine Rundtour in mehreren Tagesetappen möglich. Auf der Tour zu sich selbst umrundet man einen imposanten Gebirgszug des oberbayerischen Alpenvorlandes, den Gipfel wie das Hörnle und Ettaler Mandl krönen. Unterwegs warten mit dem Murnauer Moos, der Ramsachkirche "Ähndl" oder der Insel "Wörth" im Staffelsee zahlreiche Orte mit spirituellem Flair. An den insgesamt zwölf neuen Stationen finden die Wanderer neben Hinweisen zur entsprechenden Sehenswürdigkeit auch praktische Anleitungen zur Entspannung. Erlebbar ist das sinnvolle Wandern im Paket mit sieben Hotel-Übernachtungen im Doppelzimmer, Frühstück und vielen Extras wie Wanderkarte, Schifffahrt auf dem Staffelsee, Fahrt auf den Aussichtsberg Hörnle ab 395 Euro pro Person.
"Der neue Meditationsweg verbindet die magischen Anziehungspunkte des Blauen Landes und leitet Ruhesuchende durch mystische, stille Landstriche und natürlich an die Ufer der  Seen", sagt Uwe Prechtl, Leiter der Tourist-Information Murnau am Staffelsee. Wer den entsprechenden Schildern mit dem flammenden Herz folgt, gelangt durch die weite Moorlandschaft des Murnauer Mooses und zur wohl ältesten Kirche Oberbayerns, dem "Ähndl". Dieses laut Überlieferung von einem Wandermönch gegründete Gotteshaus suchten die Menschen durch die Jahrhunderte stets als Zufluchtsort in stürmischen Zeiten auf. Heute dient es auch spirituellen Wanderern als Ort der inneren Einkehr.
Inspiration pur erwartet die Sinnes-Wandler dagegen im Münter-Haus, das den Weg als Quelle ungezügelter Kreativität säumt. Die Malerin Gabriele Münter lebte hier vor rund 100 Jahren mit ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky und gründete dort mit weiteren namenhaften Kollegen wie Franz Marc die weltberühmte Künstlergruppe "Der Blaue Reiter". Die Maler hatten Murnau einst zu ihrer Wahlheimat erkoren, weil sie die einzigartige Landschaft aus Moor, Seen und Bergen so schätzten. Viele ihrer Lieblingsorte verknüpft der Meditationsweg, darunter das Ufer des Staffelsees mit Blick auf die Insel Wörth, auf der König Ludwig II. angeblich am liebsten sein Schloss Herrenchiemsee gebaut hätte.
Reizvolle Ausblicke sowie tiefe Einblicke in die religiösen Traditionen der Region verspricht der Abstecher an den benachbarten Riegsee. Ein wenig oberhalb thront die Kirche St. Leonhard, die seit jeher als spiritueller Anziehungspunkt gilt. Ein Mal im Jahr, am 6. November, treffen sich Hunderte von Wallfahrern bei der zweitgrößten Pferde-Prozession in Oberbayern an der kleinen Rokokokapelle, um den Heiligen um Beistand zu bitten. Nicht nur die Gläubigen erhalten dort den begehrten Segen des so genannten Pferde-Patrons, sondern auch rund 350 festlich geschmückte Rösser.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Etappen des neuen Meditationswegs gibt es in einer speziellen Reiseführer-Broschüre, die für 3,50 Euro bei der Tourist-Information Murnau bzw. in der Geschäftsstelle Blaues Land erhältlich ist